Ein großer Tag für das Bremer Handwerk

Kammer begrüßt 133 junge Meisterinnen und Meister

Die Betriebsnachfolge gehört auch im Handwerk mittlerweile zu den größten wirtschaftlichen Herausforderungen. Damit Handwerksunternehmen, Know-how und regionale Wertschöpfung in Bremen und Bremerhaven erhalten bleiben, braucht es dringend potenzielle Übernehmer und Übernehmerinnen. Auch aus diesem Grund freut sich die Handwerkskammer Bremen über 133 neue Jung-Meister und -Meisterinnen. Bei einer großen, die Gewerke übergreifenden Feier in der Kulturkirche St. Stephani haben diese jetzt ihre Schmuck-Meisterbriefe bekommen.

Mehr als 200 Gäste waren mit in die Kulturkirche gekommen. Dort konnten sie miterleben, was das Handwerk ausmacht: Begeisterung für den eigenen Beruf und eine familiäre Gemeinschaft, die im Betrieb und nicht selten auch darüber hinaus gelebt wird.

Moderatorin Bärbel Schäfer gratulierte den Jung-Meisterinnen und Jung-Meistern und machte ihnen Mut für künftige Aufgaben: „Sie sind stark, auch wenn Sie manchmal zweifeln.“

Mehr als 200 Gäste waren mit in die Kulturkirche gekommen. Dort konnten sie miterleben, was das Handwerk ausmacht: Begeisterung für den eigenen Beruf und eine familiäre Gemeinschaft, die im Betrieb und nicht selten auch darüber hinaus gelebt wird. Moderatorin Bärbel Schäfer gratulierte den Jung-Meisterinnen und Jung-Meistern und machte ihnen Mut für künftige Aufgaben: „Sie sind stark, auch wenn Sie manchmal zweifeln.“

Die 133 Nachwuchs-Führungskräfte des Handwerks kommen aus acht Gewerken (Kraftfahrzeugtechnik, Friseure, Maler und Lackierer, Elektrotechnik, Tischler, Metallbau, SHK und Dachdecker). Unter ihnen sind 16 Meisterinnen aus den Gewerken Friseurin, Maler/in und Lackierer/in, Tischlerin und Elektrotechnik.

Einladung zum neuen Netzwerk Handwerksjunioren

Handwerkskammer-Präses Thomas Kurzke bedankte sich herzlich bei der Signal Iduna als Partnerin der Meisterfeier und begrüßte deren Regionalmanager Frank Janssen. Des Weiteren betonte er die  hohe Bedeutung des Ehrensamts für unsere Gesellschaft und für das Handwerk. „Ehrenamt ist auch immer Gemeinsamkeit.“ Im Hinblick darauf warb er für das neue Netzwerk der Handwerksjunioren. Dieses richtet sich an junge Fach- und Führungskräfte aus dem Handwerk, die für ihre Berufe brennen, sich mit Kollegen und Kolleginnen aus dem eigenen und aus anderen Gewerken austauschen und gemeinsam etwas für ihr Handwerk und das Handwerk ganz allgemein bewegen möchten.

Möglich, dass auch Markus Sieveke und Christina Koscher (Mitte) daran teilnehmen. Der Elektromeister und die Raumausstattermeisterin haben jeweils einen Handwerksbetrieb übernommen und berichteten im Gespräch mit Bärbel Schäfer von ihrer Motivation dafür. Dass sich die Anstrengung lohnt, bestätigten beide mit voller Überzeugung.

Ungleich länger als Markus Sieveke und Christina Koscher verfügt Hans-Joachim Stehr (r.) über den Meisterbrief. Vor mehr als 50 Jahren legte er die Prüfung zum Fleischermeister ab. Jetzt freute sich Präses Thomas Kurzke, ihm den Goldenen Meisterbrief überreichen zu dürfen.

Seit einiger Zeit hat Hans-Joachim Stehr einen Gang zurückgeschaltet, um den Staffelstab langsam an seinen Sohn weiterzugeben. Langeweile hat er trotzdem nicht, denn seit mehr als 20 Jahren engagiert er sich ehrenamtlich für das Handwerk. Seit 2005 ist er Mitglied im Vorstand der Handwerkskammer und übt heute das Amt das Vizepräses‘ für die Arbeitgeberseite aus.

Die Jung-Meister und -Meisterinnen