Der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften in den Gewerken Elektro und SHK (Sanitär, Heizung, Klima) ist hoch – und wird in den kommenden Jahren voraussichtlich noch steigen. Dass der Ausbildungs-Jahrgang 2025 groß ist, freut Innungen und Handwerkskammer. Bei der „Einschulungsfeier“ begrüßten die Beruflichen Schulen für Metall und Elektrotechnik in Vegesack rund 160 angehende Elektroniker und Anlagenmechaniker.
Schulleiter Peter Kaus und Frank Mashall, Abteilungsleiter für den Bereich Duale Ausbildung, gaben den Auszubildenden einige grundlegende Informationen sowie Leitplanken für eine erfolgreiche Ausbildung mit auf den Weg. Handwerkskammer-Präses Thomas Kurzke motivierte sie mit einem Ausblick auf die in gut drei Jahren anstehende Freisprechungsfeier und den Gesellenbrief. Sich dafür anzustrengen, lohne sich. Die Aussichten im Handwerk, so Kurzke, seinen großartig. Künstliche Intelligenz werde Handwerksberufe nicht ersetzen sondern gegebenenfalls ergänzen.
Steffen Röhrs, Obermeister der Bremer Innung Sanitär Heizung Klima, betonte unter anderem die hohe Sinnhaftigkeit des Berufs. Anlagenmechaniker beschäftigten sich genau mit den Themen, welche unsere Gesellschaft in den kommenden Jahren bewegen werden. Das konnte auch Thomas Gnutzmann, Obermeister der Innung für Elektro- und Informationstechnik Bremen, für sein Gewerk in Anspruch nehmen. Heutzutage hänge nahezu alles von elektrischer Energie ab. Dabei sei die technische Entwicklung rasant. Die Ausbildungen zum Anlagenmechaniker und zum Elektroniker gehörten zu den anspruchsvollsten im Handwerk. Die jungen Auszubildenden beglückwünschte er deshalb auch für ihren Mut. In Anschluss an die „Einschulungsfeier“ stellte die Handwerkskammer den jungen Azubis auch die Unterstützungsangebote vor. Wenn zum Beispiel Probleme beim Lernen oder anders gelagerte Schwierigkeiten auftreten, können sie sich an die Teams der Ausbildungsberatung oder der Ausbildungsbegleitung wenden. Kontakt: www.hwk-bremen.de/ausbildung/infos-fuer-auszubildende

