Im Rahmen ihres Klönschnackabends haben die Mitglieder der Bremer Glaser-Innung jetzt eines der außergewöhnlichsten Baudenkmale Bremens besichtigt: die „Umgedrehte Kommode“ auf dem Stadtwerder. Der ehemalige Wasserturm, dessen markante Silhouette seit mehr als 150 Jahren zum Bremer Stadtbild gehört, beeindruckte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon von außen – und erst recht beim Blick hinter die historischen Backsteinmauern.
Investor Amer Sandawi führte die Gruppe persönlich durch das Gebäude und gab spannende Einblicke in Geschichte, Bausubstanz und Zukunft des Denkmals. Besonders eindrucksvoll war für die Teilnehmer, mit welchem gestalterischen Anspruch dieser ursprünglich rein technische Zweckbau errichtet wurde. Aus einem Wasserturm wurde ein stadtbildprägendes Bauwerk mit burgähnlicher Anmutung, großen Fensterflächen, charakteristischen Ecktürmen und einem unverwechselbaren Namen. Auch die Dimensionen im Inneren, die Spuren der früheren Nutzung und der besondere Lichteinfall durch die historischen Fenster machten deutlich, welches Potenzial in diesem Bauwerk steckt. Die Teilnehmer zeigten sich begeistert von der Schönheit, der Atmosphäre und der handwerklichen Qualität des Gebäudes. Umso erfreuter zeigt sich die Glaser-Innung, dass die Investorengruppe den Mut aufbringt, die „Umgedrehte Kommode“ nach vielen Jahren des Stillstands einer neuen Nutzung zuzuführen. Geplant ist eine denkmalgerechte Revitalisierung mit Wohnungen, Büroflächen, Gastronomie und öffentlich zugänglichen Bereichen. Damit soll das Bremer Wahrzeichen nicht nur erhalten, sondern wieder mit Leben gefüllt werden. Die Bremer Glaser-Innung bedankt sich herzlich bei Amer Sandawi für die hervorragende Führung und die offenen Einblicke in dieses besondere Projekt. Das Glaserhandwerk in Bremen drückt der Investorengruppe fest die Daumen für ein erfolgreiches Gelingen – damit die „Umgedrehte Kommode“ auch künftig als eindrucksvolles Stück Bremer Baukultur sichtbar und erlebbar bleibt.



