Schweißlehrgang zum Bau von Wasserstoff-Projekten

Namibia setzt auf grünen Wasserstoff. Unterstützung bei der Ausbildung der dafür nötigen Fachkräfte hat die Handwerk gGmbH geleistet.

Vier Schweißer und eine Schweißerin haben sich in der DVS-Kursstätte (Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren) mit den anspruchsvollen Schweißverfahren vertraut gemacht, die unter anderem beim Bau von Pipelines, Druckbehältern und Anlagen wichtig sind.

Möglich wurde ihr Aufenthalt durch Stipendien des Forschungszentrums SASSCAL (Southern African Science Service Centre for Climate Change and Adaptive Land Management), dass auf eine gemeinsame Initiative der südafrikanischen Staaten Angola, Botswana, Namibia, Südafrika, Sambia und Deutschlands zurückgeht.

Das Training bei der Handwerk gGmbH enthielt sowohl theoretische als auch viele praktische Elemente. Zur Vorbereitung auf die anspruchsvollen Übungen haben die Gäste zunächst mit Schweißsimulatoren geübt. „Anschließend standen das praktische Training und die Prüfungen an“, berichtet Stefan Lütjen, Internationaler Schweißfachingenieur (IWE) und Leiter der DVS-Kursstätte.

Nach den ersten Praxiseinheiten am Simulator zeigten die Teilnehmer in der Schweißwerkstatt ihr Können.

„Wir haben hier sehr viel dazulernen können“, sagt der Schweißer Aubrey Thomas. Auch Alexander Gündermann, Hauptgeschäftsführer der Handwerk gGmbH, freut sich über den gelungenen Lehrgang: „Das Handwerk spielt eine wichtige Rolle bei der Umsetzung des Klimaschutzes, auch durch die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften.“