„Gold am Fluss“ erstmals in der Handwerkskammer

Seit 28 Jahren laden die Goldschmiede in der Vorweihnachtszeit zur Ausstellung „Gold am Fluss“ ein. In diesem Jahr gab es eine Premiere: Zum ersten Mal fand die Ausstellung im Gewerbehaus der Handwerkskammer am Ansgarikirchhof statt.

Anlass des Umzugs ist die Tatsache, dass die untere Rathaushalle, in der die Ausstellung zuvor stattgefunden hatte, wegen einer neuen Nutzung als nicht mehr zur Verfügung steht. Aus diesem Grund haben die Goldschmiede aus der (Raum)not eine Tugend gemacht und sind in die Kammer umgezogen. Präses Thomas Kurzke freut sich über die neunen Gäste. Bei der Begrüßung betonte er, dass auch die zahlenmäßig eher kleinen Gewerke der Kammer wichtig sind. Das gilt auch für die Ausbildung, für welche die Kammer gemeinsam mit dem Senat das Unterstützungsprogramm STARK ins Leben gerufen hat. Damit wird die Ausbildung in selten Berufen pro Auszubildenden und Jahr mit 2.000 gefördert.

Zur Eröffnung der Ausstellung waren zahlreiche Besucherinnen und Besucher ins Gewerbehaus gekommen. Für viele von ihnen was es eine Premiere.

Thomas Rammelt, Obermeister der Gold & Silberschmiedeinnung Bremen, und die Aussteller zeigten sich von der neuen Räumlichkeit überzeugt. Die im Vergleich zu den früheren Ausstellungen kleinere Fläche ermöglichte eine etwas privatere Atmosphäre und damit auch gute Gelegenheiten für Gespräche. Auch bei den Besucherinnen und Besuchern, viele von ihnen Stammkunden, kam die Ausstellung gut an.

Fotos: HWK Bremen